23 gennaio 2009

L'audiolibro di radio HR2 sull'attentatore di Hitler

Operazione Walkiria esce nelle sale e il quotidiano Hamburger Abendblatt ospita un intervento del giornalista e storico Michael Marek, autore di audiolibro prodotto dalla Hessicher Rundfunk (Stauffenberg. Eine deutsche Biografie) e dedicato alla figura del Conte von Stauffenberg, l'uomo che aveva deciso di far saltare in aria Hitler con una valigetta esplosiva. Marek è andato a intervistare il figlio dell'attentatore, che non nasconde di aver accolto con un senso di antipatia l'idea che il ruolo del padre sia stato affidato, nel film, a un membro dichiarato della setta Scientology. Berthold von Stauffenberg aveva dieci anni quando la radio di casa annunciò che il Führer aveva subito un attentato ma era miracolosamente sopravvissuto. Del coinvolgimento del padre seppe solo parecchi mesi dopo. Anche lui scelse poi una lunga carriera nell'esercito, il Bundeswehr. Il giornale dà anche la parola allo storico Peter Steinbach che mette in evidenza gli errori di cui è infarcita la pellicola.

"Walküre": Zum Start des Films erzählt Stauffenbergs Sohn
Mein Vater, der Hitler-Attentäter

Als der zehnjährige Berthold im Radio vom Anschlag hörte, ahnte er nicht, wer die Bombe gezündet hatte. Und von der Hinrichtung des Vaters erfuhr er erst Monate später.

Von Michael Marek

Oppenweiler, 25 Kilometer nordöstlich von Stuttgart: Ein schmuckloses Dörflein, knapp 4500 Einwohner, eine Bundesstraße. Hier lebt Berthold Maria Schenk Graf von Stauffenberg, der Sohn des Hitler-Attentäters Claus Schenk Graf von Stauffenberg, mit seiner Frau Mechthild Gräfin von Bentzel-Sturmfeder-Horneck. Freundlich und ungezwungen geht es bei ihnen zu. Der Name verpflichte, sagt der 74-Jährige Stauffenberg. Seinen Lebensinhalt findet er in der Geschichte Deutschlands, im Katholizismus und nicht zuletzt in der Familientradition: "Weil wir adlig sind, glaubt jeder, wir sind eine Militärfamilie. Das ist in unserem Fall überhaupt nicht so. Richtige Berufsoffiziere hat es bei uns nur sehr wenige gegeben."
1934 wurde Berthold Graf von Stauffenberg in Bamberg geboren, das Elternhaus war kulturell aufgeschlossen und vom Sanftmut der Mutter geprägt, erinnert er sich. Sein Vater ist in den 30er-Jahren bereits Wehrmachtsoffizier und nur selten zu Hause. Mehrfach muss die Familie umziehen, weil der Vater an neue Truppenstandorte versetzt wird. Mit Kriegsbeginn 1939 sieht der Sohn ihn allenfalls während der Fronturlaube. Was seinen Vater innerlich bewegt habe, das habe er nie wirklich gewusst, aber er sei immer warmherzig gewesen, erzählt Berthold von Stauffenberg: "Wir sind wie andere Schulkinder aufgewachsen, das heißt irgendwie auch als kleine Nazis. Meine Mutter hat das nicht gefördert, aber sie hat aus guten Gründen auch nichts dagegen gesagt, sonst hätte sie sich oder auch meinen Vater verdächtig gemacht. Alles andere wäre leichtsinnig, beinahe kriminell gewesen und hätte nichts gebracht."
Gelassen und mit wenigen Gesten redet Berthold Graf von Stauffenberg, stets zuvorkommend und freundlich, in kariertem Sakko und mit schütterem Haar. Groß gewachsen ist er und mit wachem Blick. Im Haus hängen alte Familienbilder. Meissner Porzellan, Schabracken und Silberbesteck zeugen von der adligen Herkunft. Aber kein Protz herrscht hier im Hause Stauffenberg. Hinter dem Einfamilienhaus liegt ein gepflegter Garten. Von hier schaut man auf die imposante Burg Reichenberg.
Vor allem an das Schuljahr 1943 kann er sich noch immer gut erinnern und an seinen Ärger, weil er - als damals knapp Zehnjähriger - nicht in die Hitler-Jugend aufgenommen wurde. Zum Glück, wie er heute sagt: "Ich hätte mich gern freiwillig gemeldet, aber das hat meine Mutter mithilfe des Hausarztes hintertrieben. Beide hatten beschlossen, ich sei gesundheitlich nicht fit genug. Das war natürlich ein Komplott, und so bin ich nicht zum Jungvolk gekommen. Ich nehme an, dass meine Mutter aus Tarnungsgründen in die NS-Frauenschaft eingetreten ist. Sicher wollte sie mich bewahren."
1944 steht für den Zehnjährigen die Welt Kopf. Am Abend des 20. Juli laufen im Radio Meldungen, auf Hitler sei ein Attentat verübt worden, er habe aber überlebt, ein geplanter Putsch sei gescheitert: "Ich hatte im Juli 1944 gerade die Aufnahmeprüfung für das Gymnasium geschafft", sagt Stauffenberg, "dann sind wir in die Ferien gegangen. Während des Urlaubs fand der 20. Juli statt."
Als Berthold von Stauffenberg vom Attentat erfährt, haben Wehrmachtsoffiziere seinen Vater bereits standrechtlich erschossen. Aber das weiß der älteste Sohn noch nicht. "Ich habe vom Attentat durch das Radio erfahren, aber ohne dass Namen genannt wurden. Die Erwachsenen haben meine Geschwister und mich am Radiohören zu hindern versucht. Meine Mutter hat uns dann am nächsten Tag erzählt, dass es mein Vater gewesen ist. Das war ein Schock und eine Verwirrung: Wie konnte er nur auf den Führer ...? Aber eines weiß ich ganz bestimmt: Ich habe ihn deswegen nie für einen Verbrecher gehalten."
Nach dem missglückten Attentat beginnt das NS-Regime einen Rachefeldzug gegen die Verschwörer und ihre Familien. Ihre Kinder werden von der Gestapo abgeholt und nach Bad Sachsa im Harz in ein eigens für sie geschaffenes Heim überstellt. Auch Berthold von Stauffenberg und seine drei Geschwister. Die Zeit dort hat er nicht als entwürdigend, wohl aber als belastend empfunden, vor allem weil er nicht wusste: Wo sind Mutter und Vater?
46 Kinder von Verschwörern lebten zeitweise in dem Kinderheim. Das jüngste war zehn Tage alt. Alle Kinder bekamen neue Namen und wurden ermahnt, keinesfalls die richtigen zu nennen. Die Stauffenbergs wurden in Meister umbenannt: "Die Propaganda ging ja schon gleich nach dem Attentat los. Das war natürlich hart. Verräterkind hieß es!"
Eine Sonderkommission des NS-Regimes konzentriert die Ermittlungen zunächst auf Stauffenberg und seinen engsten Vertrautenkreis. Hitler und Himmler wollen nicht nur die direkt am Umsturzversuch Beteiligten verfolgen. Sie nutzen die Gunst der Stunde, um jede Opposition unmöglich zu machen. Von all dem ahnt Berthold Graf von Stauffenberg nichts. Ebenso, wie er von den Plänen seines Vaters nichts geahnt hatte. Die Eltern hatten mit den Kindern nie über Politik gesprochen. Dass sein Vater ein Doppelleben geführt hatte, das überrascht ihn bis heute nicht: "Klar, macht jeder Verschwörer. Selbst wir haben damals von Kindern erfahren, die ihre Eltern denunziert haben. Die Gefahr war doch sehr groß. Ein Zehnjähriger kann noch nicht zweigleisig denken und sagen: 'Das alles, was die da machen, ist falsch'!"
Die Fotos ihrer Eltern und persönliche Dinge müssen die Stauffenberg-Kinder abgeben. Briefkontakt mit der Mutter, die nacheinander in mehreren Gefängnissen und im KZ Ravensbrück inhaftiert wird,ist verboten. Erst Monate nach dem 20. Juli erfährt Berthold vom Schicksal seines Vaters: "Man stellt sich das heute so vor, als ob der Tod des Vaters ein singuläres Ereignis wäre. Verglichen mit meinen Gleichaltrigen, die ihren Vater nicht verloren haben, hatte ich Glück, verstehen Sie? Selbst für uns war der Tod damals etwas ziemlich Alltägliches, obwohl ich ihn selbst so gar nicht erlebt habe."
Kurz nach Ostern 1945 befiehlt man den Kindern, in einen Lkw der Wehrmacht zu steigen. Man will sie zum Bahnhof Nordhausen und von dort aus in das Konzentrationslager Buchenwald bringen: "Da ist eigentlich nicht viel passiert, bis die Amerikaner kamen. Vorher ein paar Tieffliegerangriffe, aber ich habe keinen Bombenangriff wie auf die Großstädte erlebt. Und der einzige Bombenangriff, den ich erlebt habe, hat uns vor Buchenwald bewahrt."
Die Kinder werden wieder nach Bad Sachsa zurückgebracht. Bald darauf befreit die US-Armee den Ort. Der neue sozialdemokratische Bürgermeister erfährt von der Herkunft der Kinder, stellt sie unter seinen Schutz und gibt ihnen ihre alten Namen zurück. Zwei Monate nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands finden die Überlebenden der Familie Stauffenberg in ihrem Heimatort Lautlingen auf der Schwäbischen Alb wieder zusammen - dem Sommersitz der Familie. Anfangs sind sie mittellos, da die Gestapo ihr Haus geplündert hatte. Sieben Kinder, Mutter, Großmutter, Tante und Großtante wohnen unter einem Dach. Ein Gefühl der Befreiung hat er nicht empfunden, sagt Stauffenberg: "Wir waren ein besetztes Land".
Ein Privatlehrer holt mit ihm den in Bad Sachsa versäumten Unterrichtsstoff nach. Ab 1947 besucht Berthold Graf von Stauffenberg das Internat Salem am Bodensee und legt dort 1951 das Abitur ab.
1956 geht er zur Bundeswehr, um Offizier zu werden: "Ich habe meinen Beruf ergriffen, weil ich das wollte. Ich glaubte, das sei der richtige Beruf für mich und vor allem, weil ich dachte, das würde mir Spaß machen."
Dass er mit seiner Militärkarriere dem Vater nachgeeifert habe, das sei ihm immer bewusst gewesen, sagt Stauffenberg, aber auch die Last, die damit verbunden war? "Ganz sicher, nur die Auswirkungen stellt man sich nicht so vor. Manche haben mich gefragt: ,Sind Sie der Sohn vom Vater?' Die haben mich verglichen: ,Ist der Junge so wie der Alte?' Das war eine Prüfung! Damit muss man leben."
In der Bundeswehr habe er manchen alten Wehrmachtsoffizier getroffen. Das sei für ihn als Sohn des Hitler-Attentäters kein Problem gewesen: "Meine Kommandeure waren alles Demokraten. Natürlich waren sie alle Wehrmachtsoffiziere gewesen. Aber man muss seine Arbeit machen, man kann nicht den ganzen Tag über Politik diskutieren."
1994 scheidet Berthold Graf von Stauffenberg als Generalmajor und Befehlshaber des Territorialkommandos Süd aus dem Dienst aus. Er sei viel in der Welt herumgekommen, habe durch seinen Beruf interessante Menschen kennengelernt, so Stauffenberg, seine Tätigkeit sei immer vielfältig und herausfordernd gewesen. Als Militärattaché in London erlebte er 1986 bis 1989 eine aufreibende Zeit mit vielen gesellschaftlichen Verpflichtungen. Ob er mit seiner Karriere den Geist seines Vaters habe weitertragen wollen? "Ich denke nicht in solchen hohen Kategorien. Natürlich wollte ich meiner Familie Ehre machen - einschließlich meinem Vater, aber nicht allein seinetwegen. In der Familientradition zu stehen und etwas für die Öffentlichkeit tun, das hat bei uns Tradition!"
Seit er in den Ruhestand verabschiedet wurde, habe er wieder mehr Zeit für den Malteser Ritterorden, dem er angehört. Mit seiner Person gehe eine Familientradition zu Ende, denn unter seinen Kindern gibt es niemanden, der sich für eine militärische Laufbahn interessiert. Leider, fügt Stauffenberg hinzu.
Der Rummel um seinen Vater sei ihm immer fremd geblieben, sagt Stauffenberg. Als Experte in Sachen Widerstand habe er sich nie gesehen: "Ich habe das, was er getan hat, nicht für legal, aber für legitim gehalten. Formell war er ein Hochverräter. Ich war immer der Meinung, dass er zwar nicht für den damaligen Staat, aber für Deutschland sein Leben gegeben hat, und darin habe ich keinen Widerspruch gesehen."
Und nun rückt sein Vater einmal mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit: Heute startet in den Kinos die Hollywood-Version der "Operation Walküre" vom 20. Juli 1944. Tom Cruise spielt in dem Historienfilm die Hauptrolle. Dazu will sich Berthold Graf von Stauffenberg nicht äußern. Ihm sei es unsympathisch, dass ein bekennender Scientologe seinen Vater in einem Hollywood-Streifen spielt. Stauffenberg befürchtet, dass dabei nur grauenhafter Kitsch herauskommen werde.

Der Autor hat ein Hörbuch über den Umsturzversuch herausgebracht. Michael Marek: "Stauffenberg. Eine deutsche Biografie", Der Hörbuchverlag München, 1 CD/75 Min., ISBN 978-3-86717-323-0, 14,95 Euro
(erschienen am 22. Januar 2009)

22 gennaio 2009

RP a Radio Città Bollate

Tra poche ore Guido mi ospiterà negli studi di Radio Città Bollate per una puntata del suo programma Liberamente Radio. Ho una influenza pazzesca, non so che cosa possa venir fuori, ma per quei due o tre tra voi con orecchie e stomaco sufficientemente forti e un calendario del tutto privo di alternative migliori (lo so, è improbabile), RCB si può ascoltare anche via Internet. Dalle 21.30 alle 23.00 e in replica domani, venerdì, dalle 09.00 alle 10.30.

«Giovedì 22 gennaio 2009 andrà in onda "Liberamente Radio", dalle 21.30 alle 23.00 (replica venerdì 23 gennaio dalle 09.00 alle 10.30), con in studio, per parlare di Radio con la R rigorosamente maiuscola, Andrea Lawendel ("Radiopassioni"), giornalista che si occupa di tecnologie e telecomunicazioni oltre che di radiofonia e "cultura, tecnologie e linguaggi della radio".
Con Andrea vedremo così un aspetto diverso del fantastico mondo della radio visto fino a qui con gli ospiti che hanno calcato gli studi di Rcb; il tutto condito da tanta bella musica e dall'immancabile rubrica "Spazio ai Protagonisti", lente d'igrandimento sugli artisti che hanno fatto la storia della musica, curata da Letizia, in collegamento dagli studi virtuali di... Palermo.
Vi ricordo il modo per ascoltarci... In FM: 101.700; per lo streaming invece basta digitare sul vostro pc le parole magiche www.radiocittabollate.it.»

Smascherati dalle radio: niente rielezione per i corrotti

Ho trovato questa curiosa analisi su una testata online brasiliana, PantanalNews, a proposito di uno studio di due politologi che ha dimostrato una correlazione tra la presenza sul territorio di stazioni radio con copertura giornalistica locale, e mancata rielezione di amministratori che si macchiano di reati come la corruzione. L'ipotesi di Claudio Ferraz e Frederico Finan sarebbe insomma che quando c'è qualcuno che le notizie, magari scomode, le dà, gli elettori ascoltano e si adeguano. In realtà la correlazione messa in evidenza dai due studiosi non è trascurabile. Su un tasso di rielezione medio del 46% per i "prefetti", il fatto che durante il loro mandato fossero state commesse irregolarità portava a una diminuzione del 6% di questo tasso. Ma con una radio locale la percentuale scende all'11% in media. La non rielezione diventa quasi sicura.
Come per ogni ipotesi che si rispetta, c'è un possibile controesempio. Parlavo di questa notizia con Rocco Cotroneo da Rio de Janeiro, l'altra sera, e lui giustamente osserva che in Brasile tutte le stazioni sono controllate da politici locali, che le utilizzano come strumento elettorale. Il segreto - di Pulcinella, direi - è che il localismo delle fonti informative dovrebbe accompagnarsi all'assoluta indipendenza delle stesse. Ma anche i politici, dopo tutto, tengono famiglia.

Rádio Independente - 16/01/2009

Rádios dificultam a reeleição de políticos corruptos

Emissoras de rádio diminuem chance de reeleição de prefeitos apontados por corrupção

A presença de rádios locais diminui as chances de reeleição de prefeitos cuja administração apresenta indícios de corrupção ou irregularidades. A constatação é dos economistas Claudio Ferraz, da PUC-RJ, e Frederico Finan, da UCLA (Universidade da Califórnia, em Los Angeles), que analisaram os relatórios de fiscalização da CGU (Controladoria Geral da União) de 2003 e 2004 para avaliar os efeitos da divulgação de informações sobre práticas irregulares na gestão pública da cidade sobre o resultado das eleições.
Desde 2003, como parte de um esforço do governo federal para combater a corrupção na gestão pública, a CGU passou a escolher municípios, aleatoriamente, para submetê-los a auditoria. Segundo Ferraz, a pesquisa mostrou que a descoberta das irregularidades e a sua divulgação, em especial, pela presença de rádios locais, são fatores determinantes para reduzir as chances de reeleição de gestores públicos apontados por corrupção ou irregularidades.
Conforme o estudo, essa chance diminuiu 6% quando houve duas irregularidades apontadas. A presença de uma rádio na localidade auditada reduziu essa possibilidade a 11%. Em média, a taxa de reeleição ficou 3,6 % menor quando houve auditorias apontando irregularidades. A taxa de reeleição básica era de cerca de 46%.
Mas o inverso também foi revelado pela pesquisa: a ausência de irregularidades na gestão favorece a reeleição do gestor. “É como se fosse um prêmio ao político", avalia Ferraz. As auditorias realizadas pela CGU produzem informações que são repassadas ao TCU (Tribunal de Contas da União), ao Ministério Público e às Câmaras Municipais. Daí podem ser determinadas punições aos prefeitos.

21 gennaio 2009

Morse dalle stelle per l'anno dell'astronomia

Ieri sul sito Spaceweather.com è apparsa questa divertente foto ottenuta dal fotoastronomo del Colorado, Jimmy Westlake, puntando l'obiettivo centrato sulla stella Sirio e manovrando l'otturatore, a mano, a intervalli regolari (Jimmy ci ha messo un paio d'ore, con 15 gradi sottozero). In questo modo il fotografo ha modulato in codice Morse la traccia luminosa delle stelle, ottenendo una serie di punti e linee che compongono la scritta IYA2009. E' il suo personale omaggio a una manifestazione molto importante, l'International Year of Astronomy che l'Unesco celebra in questi giorni a Parigi con un convegno intitolato The role of astronomy in society and culture.






Pubblicità radiofonica OK. Ma B-Radio chiude

Dai dati Nielsen raccolti nella newsletter che ricevo regolarmente da Prima Comunicazione, vedo che il 2008 non sembra essere andato malissimo per la pubblicità radiofonica. Nel periodo tra gennaio e novembre, su un totale di quasi 8 miliardi di euro rappresentativo dell'intero mercato pubblicitario nazionale gli unici due mezzi a non subire contrazioni sono proprio radio e Internet. Rispetto agli stessi 11 mesi del 2007 la radio passa per esempio da 437 a 450 milioni di euro, Internet da 248 a 287. La radio, a differenza di altre nazioni europee è ancora davanti e non so quanto sia il caso di rallegrarsi, neanche 300 milioni di pubblicità su Web sono proprio pochini. Prima rivela oltretutto che nel confronto mensile tra novembre 2008 e novembre 2007, Internet ha rallentato in modo significativo: il 15%. Andando a memoria, un fatturato pubblicitario di quasi 900 milioni di vecchie lire è un dato lusinghiero per le emittenti radiofoniche.
Il problema sarà la sostenibilità di questa piccola crescita in una fase di grande incertezza, che del resto continua a essere densa di segnali negativi sul fronte della radiofonia associativa e universitaria. Ieri sono intervenuto per qualche minuto nella trasmissione di Nick su Poliradio, a contorno delle celebrazioni presidenziali americane e proprio da Nick ho appreso in diretta della momentanea sospensione del progetto B-Radio, emittente dell'Università milanese Bicocca. B-Radio, si legge sul comunicato dell'altro ieri, non ha più fondi per rinnovare i contratti di licenza con i titolari dei diritti discografici e musicali e dal 20 gennaio ha chiuso il suo stream. Che male c'è, del resto, stiamo tornando indietro di due anni e mica stavamo male... Anzi stavamo anche meglio, senza tutte quelle inutili voci.

I regolatori regionali tedeschi sondano DAB+ e DMB

La Germania smantella un fallimentare DAB ma cerca, in questa fase di preoccupante crisi economica, di rilanciare la radio digitale attraverso il DAB+ e il DMB. Il regolatore della regione di Sassonia vorrebbe lanciare, secondo Teltarif.de, un progetto pilota per la sperimentazione dei due sistemi, in previsione di una futura scelta strategica da implementare su scala federale. Al pilota dovrebbero partecipare emittenti commerciali e la pubblica Mitteldeutsche Rundfunk. Teltarif osserva come nel frattempo iniziative come Hessen Digital Radio e le emittenti digitali del gruppo FFH sono state accantonate nelle regioni che un tempo costituivano la DDR.
Sachsen will digitales Radio via DAB+ und DMB erproben

Medienanstalt schreibt Kapazitäten für Pilotprojekt im Hörfunk aus
18.01.2009

Nachdem sich der geplante bundesweite Neustart des digitalen Radios im DAB-Modus verzögert, will die Sächsische Landesmedienanstalt (SLM) nun das Thema eigenständig angehen. Die Medienwächter wollen im Rahmen eines Pilotprojekts Fragen zur Betriebsabwicklung und Multiplexbildung im Zusammenhang mit dem geplanten Neustart von DAB in den neuen Verfahren DAB+ oder DMB untersuchen lassen. Dabei sollen möglichst private Hörfunkangebote mit multimedialen Zusatzdiensten übertragen werden. Für die Erprobung stehen Kapazitäten im Band III (Block 11A) bereit, welche die SLM jetzt ausgeschrieben hat. Beantragt werden können Programme im Modus DAB+ oder DMB. An dem Pilotversuch soll sich neben Privatsendern auch der Mitteldeutsche Rundfunk beteiligen.
Bisher ist noch nicht entschieden, ob in Deutschland beim Neustart des digitalen Radios - wie beispielsweise in der Schweiz - das effiziente Verfahren DAB+ oder - wie in Frankreich - das DMB-Verfahren zum Einsatz kommen soll. DMB könnte nach dem Scheitern als Handy-TV-Technologie somit ein Revival als multimediale Hörfunktechnik erleben. Künftige Endgeräte sollen beide Verfahren empfangen können.

FFH-Gruppe zieht sich von DAB zurück, Betreiber schaltet Sendeanlagen ab

Das bisherige DAB-Verfahren stieß in Deutschland auf wenig Interesse. Der Hörfunk-Betreiber Hessen Digital Radio hat als Reaktion jetzt Sendeanlagen abgeschaltet. In weiten Teilen Osthessens sind nun, nach Stilllegung der Sendeanlagen Schlüchtern, Bad Hersfeld und Alsfeld, keine digitalen Programme mehr terrestrisch via DAB zu empfangen. Das Programmangebot hat sich nach dem Rückzug der FFH-Gruppe ohnehin auf die beiden Sender des Deutschlandradios reduziert. Da die Hörerzahlen in keinem Verhältnis zu den Kosten für die Sendermiete standen, hat FFH die beiden Programme planet radio und harmony.fm zum Jahresbeginn abgeschaltet.

"Europa Spazio di Traduzione" presentato a Napoli

Paolo Morawski, l'amico connazionale organizzatore, in RAI, del Prix Italia e autore del blog Polonia Mon Amour, mi ha trasmesso l'invito alla conferenza stampa del progetto Europa Spazio di Traduzione - Incontri Internazionali e Festival della Traduzione, una manifestazione biennale dell'Università di Napoli "L'Orientale". L'evento verrà presentato a Napoli, il prossimo 29 gennaio, presso l'Hotel Royal. Riporto qui un estratto del comunicato che potete leggere sul sito di Paolo e su Il Porto di Toledo, un sito realizzato con il patrocinio del Dipartimento di Studi Comparati dell'Orientale e dedicato all'indefinibile arte della traduzione.
Lo spunto offertomi parte dalla pagina aperta su Facebook per annunciare l'incontro di Napoli. Ma (forse lo sa anche Paolo, che ogni tanto mi legge) il tema mi coinvolge molto, non solo perché nel mio piccolo, nell'ambito della comunicazione divulgativa informatica, esercito anche il mestiere del traduttore. Per quanto labile, imperfetto, forse impossibile, la traduzione è un autentico atto d'amore nei confronti della parola apparentemente estranea, dell'essere "altro da sé". Ma proprio questo sospetto di impossibilità rende così bella la voglia di provare a superare una barriera, mettersi in gioco, non celarsi dietro al pregiudizio dell'incomprensione. E la radio che conosco io, quella dei mille linguaggi che ti arrivavano nell'orecchio con stupefacente anticipo su quella meravigliosa Babele che oggi è il Web, era, forse rimane il perfetto luogo di accoglienza per chi vuole discutere di questo atto d'amore (che a volte, inevitabilmente, sfocia nel tradimento...).
All'incontro del 29 partecipano traduttori e scrittori, vedo anche tra loro dei collaboratori di Radio 3. Il Festival, che si terrà, mi pare di capire, nel 2010, promette di essere molto suggestivo. Mi piacerebbe tanto poter partecipare, ma le condizioni al contorno venutesi a creare per me in questo ultimo anno stanno precipitando ed è meglio non fare piani a breve termine. Cercherò di seguire a distanza, in modo traslato, l'iniziativa.

Il 29 gennaio 2009 l'Università di Napoli "L'Orientale", nella sala conferenze dell'Hotel Royal di Napoli, presenta e inaugura il progetto Biennale E.S.T., "Europa Spazio di Traduzione – Incontri Internazionali e Festival della Traduzione".

29 Gennaio 2009, ore 10:30
Hotel Royal,
Sala conferenze – Roof Garden
Via Partenope, 38/44

La conferenza stampa sarà accompagnata da una tavola rotonda sul tema "Vivere e scrivere tra le lingue". L'incontro, moderato da Camilla Miglio, raccoglierà attorno al tavolo alcuni tra i più importanti scrittori-traduttori italiani: Antonella Anedda, Franco Buffoni, Laura Bocci, Lisa Ginzburg, Gabriele Frasca, Helena Janeczeck, Marco Ottaiano, Silvio Perrella e i traduttori Dieter Hornig (Parigi) e Johanna Borek (Vienna). Centro della loro riflessione sarà il lavoro intellettuale visto come opera di traduzione e mediazione culturale delle differenze e delle varietà linguistiche, culturali e politiche non solo italiane ma anche europee.
Il progetto E.S.T., finanziato dalla Comunità Europea (Programma Cultura 2007-2013), è ideato e coordinato dall’Università di Napoli, L’Orientale, in collaborazione con le Università Paris VIII e Vienna, e con la partnership delle Università di Bucarest, Dresda, Istanbul, con il patrocinio del Goethe Institut, dell'Istituto Cervantes, dell'Institut Français de Naples Le Grenoble, del Teatro San Carlo di Napoli e della Scuola Europea di Traduzione Letteraria (SETL) nella persona della fondatrice, Magda Olivetti. Il comitato scientifico napoletano è composto da Giovanni Chiarini, Valentina Di Rosa, Camilla Miglio e Giusi Zanasi.
"Europa come Spazio di Traduzione" parte da una riflessione sul ruolo della traduzione nelle sue più varie manifestazioni. L'idea di fondo è rendere finalmente visibile il grande lavoro della comunità dei traduttori nei diversi contesti: traduttori di letteratura e poesia, doppiatori, lettori-attori, raccontastorie, editori, attori, cantanti, sopratitolatori.
“L’Orientale” stesso si profila nelle parole del Rettore Viganoni, come “soggetto traduttore di culture”. L'intera città, tra il 22 e il 29 novembre 2010, accoglierà il progetto E.S.T. nei suoi spazi: i cortili, il porto, le navi, teatri e palazzi, università e scuole. Napoli diventerà quindi la cornice di un incontro proiettato su diverse direzioni, a metà strada tra Oriente, Europa e Mediterraneo.
La biennale E.S.T. tradurrà a Napoli una prospettiva di carattere internazionale, eliminando le barriere che spesso s’interpongono tra l’attività accademica e l’attivismo culturale presente nei vari strati della società civile.

20 gennaio 2009

L'onda perfetta di NPR anche a Berlino

"Una alternativa a CNN". Così oggi, il Tagesanzeiger di Berlino, celebra le virtù di National Public Radio, l'emittente americana a carattere non commerciale. Che si può ascoltare a Berlino, nella banda FM, dal 2006, grazie a una licenza concessa dal Medienanstalt Berlin-Brandenburg. L'Onda Perfetta, secondo il titolo del quotidiano, accoglie in queste ore la voce di una poetessa, letterata, docente afroamericana, Elizabeth Alexander, nella lettura di una poesia appositamente composta per l'insediamento di Barak Obama, che era stato suo collega all'università di Chicago. Ma da questo mese di gennaio è anche partita una trasmissione intitolata Berlin Stories, in cui autori americani e britannici raccontano le loro impressioni su una città da sempre molto amata dagli scrittori. Berlin Stories, che naturalmente è anche il titolo di un doppio racconto di Christopher Isherwood, va in onda sui 104.1 di Berlino e su altre stazioni affiliate NPR negli USA, ma le storie sono accessibili sul sito Web del programma.

Die perfekte Welle

Nicht nur zu Obamas Amtseinführung: Das amerikanische National Public Radio ist eine Alternative zu CNN.

Die Farbe von Radio ist nicht weiß noch schwarz. Manches muss man eben hören, nicht sehen. Zum Beispiel die Stimme, die Argumente der Dichterin Elizabeth Alexander, klar und offen, darunter eine sachte, gelassene Anspannung. Im Gespräch mit einer Moderatorin von National Public Radio (NPR) in Washington gab Alexander bereits am Samstag Auskunft darüber, wie sie das Werk zum Weltereignis erarbeitet hat. Die schwarze Lyrikerin und Professorin für African-American Studies der Yale University war einmal Kollegin von Barack Obama an der Universität von Chicago. Am Dienstag wird sie in Washington vor Millionen Menschen eine einmalige Auftragsarbeit lesen: Das offiziell bestellte Gedicht zur Amtseinführung von Barack Obama, 44. Präsident der Vereinigen Staaten.
Die Moderatorin will von Elizabeth Alexander wissen, wie die Dichterin den Gedanken verkraftet, dass Abermillionen Leute ihre Zeilen hören werden. „Sie werden dann über Jahre, wenn nicht Jahrhunderte zitiert werden.“ Nun, das mache sie bescheiden, erwidert die Lyrikerin. Vorlesen will sie die Verse aber vorher nicht. Erst am Dienstag sind sie beim NPR zu hören, das in Berlin auf der UKW Frequenz 104.1 gut zu empfangen ist. Den ganzen Tag wird der Sender vom Tag der Amtseinführung, vom „Inauguration Day“ berichten. Reporter in Washington, Harlem, Chicago, Birmingham und auch in Bagdad, in Kabul und in Kenia, dem Herkunftsland des Vaters von Obama, sprechen mit bekannten Personen wie mit Unbekannten über Erwartungen, Ängste, Hoffnungen.
NPR kann sich den gigantischen Aufwand leisten. Das nichtkommerzielle Hörfunknetzwerk, das ohne Werbung auskommt, ist weltweit einmalig. Es speist sich aus den Erträgen von 860 Radiosendern in den Vereinigten Staaten, wo es rund 26 Millionen Hörer hat. Rings um den Globus kann man NPR auch per Satellit oder im Internet empfangen, einen direkten Draht, wie ihn die UKW-Frequenz in Berlin bietet, hat man sonst nur auf der anderen Seite des Atlantik.
In Berlin ist NPR seit April 2006 so zu hören, als sei sein Sendemast am Funkturm vertäut. Im Dezember 2005 erteilte die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (MABB) National Public Radio die Lizenz für diese Welle. Wer sie kennenlernt und Englisch versteht, den lässt sie so schnell nicht los. „Wir bekommen viel Feedback von Hörern aus Berlin“, bestätigt Anna Christopher, Sprecherin von NPR, „eine Menge E-Mails und Anrufe“. Daher kamen im Januar 2009 die „Berlin Stories“ zum Programm, kurze Anekdoten von Autoren aus den USA und Großbritannien, die ihre Eindrücke aus der Stadt in den Äther geben.
Vor allem aber ist NPR eine Quelle transatlantischer Information, deren Reichhaltigkeit und Intensität andere hier zugängliche internationale Kanäle, Sender oder Onlineportale in einigem übertrifft. Anders als CNN oder BBC World bringt NPR neben klassischen Nachrichten-Formaten wie „Morning Edition” – hier zur Mittagszeit – eine überraschende, aktuelle Mischung aus Politik und Kultur mit Sendungen wie „All Things Considered“, „Talk of the Nation“ oder „Fresh Air“. NPR ist eine Art Radiofeuilleton ohne Pause und bietet, wo immer möglich, das erlesenste, das direkteste Programm. Für einige Berliner, nicht nur hier lebende Anglophone, ist National Public Radio inzwischen ein Alltagsbegleiter, ein gigantischer, akustischer Leuchtturm, eine inspirierende Informationsquelle. Zum Konflikt in Israel und Gaza interviewen sie hier nicht einen weiteren lavierenden Experten, sondern den Schriftsteller Amos Oz. Über das neue Buch von Toni Morrison spricht man hier mit der Autorin selbst. Und die Gespräche sind nicht sekundenlange Soundbites, sondern holen weit aus und führen zu überraschenden Wendungen. Jazzmusiker, Hochschuldozenten, Autoren, Campaigner, Highschool Kids, sie alle reden offen und frei.
Weit oben auf der Favoritenliste vieler steht Garrison Keillor’s „A Prairie Home Companion”, auf NPR eingespeist von American Public Media. Keillor, eine Kultfigur, über die auch schon ein exzellenter Kinofilm gedreht wurde, bringt in seinem Wochenrückblick originell und entspannt Satiren, Hör-Sketches, Musik, realitätsnahe Storys aus der amerikanischen Provinz. Keillor begleitet einen imaginären Papst durch den New Yorker Dschungel, er streitet mit einem alternden, skeptischen Vater über dessen Angst vor Obama – „ich lege einen Vorrat an Konserven an!“, sagt der Vater. Oder ein greiser Vater schlägt sich in die Wälder auf der Suche nach „neuer Männlichkeit“ in esoterischen Schwitzhütten. Oder Keillor schildert langsam und realistisch ein gediegenes Paar in einem kleinen Ort bei der kontroversen Planung des kommenden Urlaubs. In den kleinen, großen Geschichten passiert – nichts. Und sie erzählen dabei – alles, denn sie atmen Atmosphäre und produzieren, provozieren Bilder im Inneren, in der Vorstellung statt beim Servieren auf dem Bildschirm. Bei uns in Berlin ist der Akustikmenschen-Mensch Keillor jeden Sonntag zu hören, von zwölf Uhr mittags bis zwei Uhr. Seine volle und humorvolle Stimme löst gute Stimmung aus. Helle, lebendige Laune. Auch das übrigens können so nur Radiosender oder Zeitungen, ganz jenseits von Schwarz und Weiß.
www.npr.org

18 gennaio 2009

Indie: la musica "cool" di Los Angeles trasloca su Web

E' stata per anni un'icona della scena musicale di Los Angeles: una stazione, "Indie 103.1" votata alla musica alternativa, indipendente, con DJ importanti (persino Steve Jones, chitarrista dei Sex Pistols), un'offerta sempre pronta a stupire. Per certi versi una Web radio ante litteram, capace di meritarsi nel marzo del 2005 una di quelle articolesse fiume su Wired. La rivista manifesto della geek culture la dipingeva come una delle realtà più cool della West Coast, attaccandoci uno dei primi approfondimenti fatti da una rivista mainstream sulla neonata tecnologia di radio digitale HD Radio.
E pochi giorni fa dai proprietari di Indie 103.1 arriva la decisione clamorosa: spegnere l'FM e continuare a trasmettere solo su Internet. Paradossalmente, per una stazione di questo tipo ormai Internet rappresenta una opportunità, la possibilità di raggiungere milioni di persone. L'FM, la copertura locale, anche su mercati ricchi come Santa Monica, o El Gato, le sedi dei due impianti in simulcast di Indi, sono ormai marginali rispetto al Web.
Sta di fatto che la stazione KDDL Indie 103.1, passata nell'ultima decade al controllo del gruppo Entravision Communications, dal 15 gennaio non trasmette più se non sullo stream su Internet. Acclamata dalla critica, Indie era lontana dalle prime posizioni in classifica e il mercato pubblicitario forse cominciava a disdegnarla. Dal 17, la frequenza trasmette musiche ispaniche. E' interessante leggere sul Web i numerosi commenti che si incrociano tra appassionati e critici della scena radiofonica e i blogger esperti di musica in rete (gli ultimi a essere sorpresi davanti a una "notizia" del genere). Le reazioni vanno dalla delusione di chi sentirà la mancanza di Indie in un etere sempre più noioso e ripetitivo, alla moderata soddisfazione di quelli che in fin dei conti sapevano già come sarebbe andata a finire. Non c'era bisogno di Indie per capire quanto è profondo e denso di implicazioni il connubio tra musica e Internet.
Qui di seguito riporto un intervento in uno dei blog ospitati sull'LA Times, un bellissimo quotidiano, ma il simbolo più efficace della vicenda Indie 103.1 l'ho trovato sulle pagine di Los Angeles di Metroblogging, una federazione di blogger metropolitani fondata proprio qui a L.A. e cresciuta fino ad abbracciare le aree urbane più rappresentative del pianeta (da Parigi a Mumbai, da Londra a Rio de Janeiro, da Seattle a Vienna e provate a indovinare quali aree metropolitane sono assenti...). Sullo stream di LaMetblogs, Jason Burns racconta dei "tweets" che uno dei DJ della stazione Tedd Roman ha pubblicato sul suo canale personale su Twitter, descrivendo le ultime ore "on air" della neonata Web radio. Forse la radio non è destinata a scomparire, ma i cambiamenti che sta subendo somigliano tanto a una trasfigurazione. Alla nascita di qualcosa di profondamente diverso.

Update: Indie 103.1 is going off the air
10:51 AM PT, Jan 15 2009

Indie 103, the high-profile but low-rated alternative-music radio station, ceased original programming Thursday morning, a little more than five years after it debuted, but said it will continue life on the Internet.
At 10 a.m. the station bowed out by playing “My Way,” both the versions by Frank Sinatra and late Sex Pistol Sid Vicious, a nod to the genre-bending playlist that Indie often aired. After that, listeners heard only a repeating loop of songs, interspersed by a recorded announcement that Indie was moving to the Internet, painting the station as a valiant martyr sticking to its programming principles rather than “play the corporate radio game,” and blaming an industry and a ratings system that it said favors Britney Spears, P-Diddy and “alternative music that is neither new, nor cutting edge.”
From its start in December 2003, Indie -- an FM simulcast at 103.1 of KDLD in Santa Monica and KDLE in Newport Beach – was a curiosity: a commercial station that played modern rock, punk, metal, country and other types of alternative music, sprinkled among various eclectic programs. It also featured an unlikely owner, the Santa Monica-based Spanish-language broadcasting chain Entravision Communications.
In addition to its varied programming, the station featured an airstaff that included actor Danny Masterson, musicians Dave Navarro and Rob Zombie, and former Sex Pistols guitarist Steve Jones, who held court middays on “Jonesy’s Jukebox,” Indie’s signature show.
Even among its fans, the station often seemed too good to be true, and too niche to last forever. But it held on longer than its predecessors – the 103.1 frequency was home to four different stations in the five years before Indie launched, the most-recent a dance station named KDL, also owned by Entravision. Part of the challenge for all the stations was the poor reception for the signal throughout many parts of the Los Angeles-Orange County market.
The station cultivated an aura of hipness and iconoclasm – great for making a small and loyal audience feel like part of an exclusive club, but not necessarily a good business model. In the most recent Arbitron ratings, Indie ranked 38th in the market, averaging just 0.6% of the listening audience, compared to the 3.5% for alternative music outlet KROQ-FM (106.7).
Entravision declined to say what the station’s new format would be or when it would go on the air.
(—Steve Carney)


17 gennaio 2009

La cultura del trattino

Ho già avuto modo di parlare di Lost City Radio/Radio Ciudad Perdida, un romanzo pubblicato qualche anno fa dall'autore peruano-americano Daniel Alarcón. Ma ho appena letto una sua intervista concessa a María Eugenia García, de La Nacion di Buenos Aires in occasione della prima uscita argentina di questo lavoro e volevo condividerla con voi. Radio Ciudad Perdida è una storia ambientata in una imprecisata città sudamericana dichiaratamente ispirata alle esperienze vissute dal giovane narratore, nato a Lima ma cresciuto da emigrante negli Stati Uniti, nell'Alabama. Il titolo del racconto è legato al ricordo di un programma dedicato alla ricerca delle persone scomparse, un Chi l'ha visto? radiofonico peruano, che Alarcón ascoltava nel corso del suo soggiorno nella città natale. Lo spunto è servito a raccontare di una grande metropoli che affronta uno sconvolgente fenomeno di migrazione interna, dell'afflusso di migliaia di ex contadini in cerca di nuove opportunità dopo la fuga da una periferia in declino.
Alla giornalista porteña lo scrittore spiega il suo particolarissimo modus operandi. Alarcón produce la prima versione dei suoi romanzi nella lingua con cui si sente maggiormente a suo agio, l'inglese, e successivamente procede a una riscrittura in spagnolo, un lavoro svolto con l'aiuto del padre, della redattrice della sua casa editrice e di un traduttore. Da tutto questo emerge un libro "doppio" più che un vero e proprio abbinamento originale-traduzione. Nell'intervista Daniel dice di Radio Ciudad Perdida che la versione spagnola ormai gli piace anche più di quella scritta nell'inglese che gli ha permesso in prima stesura, un maggior controllo, la possibilità di attraversare con qualche felice espressione i passaggi più ostici della narrazione. «Difficilmente se il libro non ti piace in spagnolo ti piacerà in inglese,» afferma. Trovate una breve ma intensa intervista radiofonica ad Alarcón da parte di NPR a proposito suo libro War by Candlelight/Guerra a la luz de las velas. Uno dei critici citati dal programma parla di hyphen literature, la letteratura giocata nel corto - ma indefinito - spazio tra "peruano" e "americano".
Tutto quello che ho letto nell'intervista, anche nella descrizione della sua vita californiana (Alarcón vive a Oakland, il contraltare di San Francisco sull'altra riva della Baia), testimonia di questa nuova generazione di autori figli della globalizzazione. Individui che mettono radici dappertutto, che si trovano giovanissimi a manipolare materiali linguistici diversi. Osservatori di una realtà ormai "delocalizzata", dove spesso l'unica cosa che viene chiamata "luogo" è Internet. L'autore di Radio Ciudad racconta per esempio di abitare in una zona di Oakland popolata da immigrati messicani, dalle stesse bande di spacciatori che vivono anche sul confine a San Diego. La frontiera messicana, dice, è a venti ore di macchina da qui, ma abitare a Oakland è un po' come stare a Tijuana, avverti la stessa sensazione di rischio. Quando in Messico la guerra tra bande imperversa, lo stesso accade nella ricca e tranquilla città del "centro norte" californiano.
Mi ha fatto molto riflettere su certi nazionalismi nostrani, sull'insensata pretesa di poter disporre di un territorio, della sua lingua, delle sua cultura, come se confini e lingue e culture fossero scolpiti nel marmo di una tavola divina; non determinati dal mutevole destino delle persone che in un dato momento si trovano ad attraversarlo. Forse il relativo benessere di questi ultimi 30 o 40 anni ci ha fatto venire strane idee sulla relativa stanzialità che ha caratterizzato tante aree importanti del mondo. E ora che il motore della migrazione ronza sempre più impetuoso e travolgente, rimescolando milioni di destini c'è chi reagisce costruendo muri.
Credo avremo molto da imparare da scrittori come Alarcón, così come abbiamo avuto molto da imparare da scrittori come Joseph Conrad, né Korzeniowski, il nobile polacco (oggi sarebbe ucraino) che imparò la sua lingua di scrittore a vent'anni compiuti, lavorando come marinaio a bordo dei mercantili inglesi e dando vita a racconti straordinari. Conrad fu un caso isolato, i libri doppi di Alarcón forse diventeranno una felice regola. Con buona pace di chi i libri non li legge neppure nell'unica lingua che conosce.

Nota de tapa - Daniel Alarcón
Un narrador entre dos idiomas

El autor de Radio Ciudad Perdida nació en Lima hace 31 años. Creció en Estados Unidos y escribe en inglés libros de temática latinoamericana que él mismo traduce

Sábado 17 de enero de 2009

Por María Eugenia García
Para LA NACION - Buenos Aires, 2008

Si el límite entre una lengua y otra pudiera dibujarse, como la frontera entre dos países en los mapas escolares, Daniel Alarcón estaría parado justo sobre la línea divisoria. Es que este autor -que nació en Lima, Perú, hace 31 años, y creció en Estados Unidos- parece poseedor de una lengua doble, que le permite ondular entre el español y el inglés con similar encanto.
La novela Radio Ciudad Perdida (2008, Alfaguara) es su primer libro editado en la Argentina, a pesar de haber debutado en 2005 con el volumen de cuentos Guerra a la luz de las velas . Escrita originalmente en inglés, Radio ? fue traducida al español a través de un cuidadoso proceso de ida y vuelta, y mano en mano, entre Alarcón, su padre, la editora y el traductor Jorge Cornejo. El resultado es tal que en el libro no quedaron huellas de tamaña transposición. "En inglés siento que tengo facilidad de prosa y estilo, que puedo opacar defectos del texto con una frase bonita -dice el escritor-. Pero cuando ves en bruto la primera traducción al español, aún sin pulir, todos esos defectos quedan al desnudo. En algunos casos he tenido que arreglar ciertas cosas, y creo que incluso quedó mejor que en inglés [ríe]. Ahora, creo que si el libro no te gusta en español, tampoco te gustará en inglés."
Hay una mujer, Norma, que perdió a su marido. Y hay un niño, Víctor, que perdió a su madre. Pero la verdadera protagonista de la novela es la ciudad, sin nombre pero a todas luces latinoamericana, que abre su enorme boca de dragón para devorar a los que se le rinden sin más. "Cuando vivía en Lima, en 2001, había un programa que buscaba personas en una de las cadenas nacionales de radio. El programa me parecía increíble, sintomático de algo que sucedía en Lima y que sucede en muchas ciudades, no sólo latinoamericanas. Tiene que ver con ese proceso de migración interna dentro de un país, en ciudades que no saben acoger a los residentes -explica Alarcón-. Hay una idea que tiene que ver con el desaparecido político latinoamericano de los años 70, que tiene una representación en la novela. Pero mi propósito inicial era escribir sobre el nuevo desaparecido latinoamericano, el desaparecido económico, el migrante del interior que llega a una ciudad donde no tiene familia ni amigos y que se pierde dentro del tumulto. Uno no puede hablar del crecimiento de una ciudad como Lima y de los trastornos sociales que acarrea, sin hablar del conflicto interno y de la guerra, porque los dos procesos van de la mano. La violencia que eso representa fue ganando terreno en la novela sin que yo lo planeara."

-¿Por qué, viviendo en Estados Unidos, elige escribir sobre América latina?

-Bueno, es que finalmente escribir sobre Perú es también escribir sobre Estados Unidos. Uno de los efectos de lo que se llama la globalización es que todo se va pareciendo. Hay muchas ciudades como Lima en todos los continentes. En pocos años, el 50% de la población de California va a ser hispanohablante. Un ejemplo muy puntual: yo vivo en Oakland, un barrio latino, con muchos inmigrantes. La guerra que se está librando ahora en la frontera de México entre los diferentes grupos de narcos tiene repercusión en mi barrio, con minibatallas entre pandillas. Yo leo las noticias de México con terror, y si las cosas van muy mal allí, cuando voy del subte a mi casa camino un poco más rápido, ¿entiendes? Aunque Oakland está a más de veinte horas de la frontera con México, es una ciudad fronteriza, igual que Tijuana.

-Usted señaló que ya existe en Estados Unidos una camada de escritores hijos de inmigrantes.

-Sí, hay una generación de escritores que terminan siendo intérpretes de la realidad de otros países porque sus padres vienen de otro país, pero los educaron en Estados Unidos y escriben en inglés. Entonces terminan siendo traductores de esa otra realidad. Embajadores. Pueden ser una presencia en su país de origen, pero no necesariamente. Ahora, el problema son los escritores que no se van a leer, que no se van a traducir al inglés, a causa de que al lector gringo promedio al que le interese América latina o Perú, le será más fácil leer mi libro que que le traduzcan la novela de Santiago Roncagliolo o de Miguel Gutiérrez. No hay una diversidad de voces, es preocupante.

-¿Cómo se recibió el libro en Estados Unidos?

-Allá pasan cosas muy raras, porque si alguien es un escritor de origen exótico, a veces lo tratan de encasillar en periodismo literario, le quitan la etiqueta de artista, mientras que con un escritor que sea norteamericano nato, gringo, dicen "Ah, éste es un artista". Siendo escritor latino en Estados Unidos, te tienes que acostumbrar a esto desde un comienzo. Cuántas veces he leído, por ejemplo en reseñas de mi libro, que mi familia se fugó de la violencia política de Perú, lo cual es algo totalmente falso. Cuando mi familia se fue del Perú en 1980, no había violencia política. Sin embargo, en Estados Unidos, aunque yo nunca lo he dicho, se lo inventan, lo ponen y se repite, porque le da cierto romance a mi biografía. Pero lo que en algún lado te puede fastidiar, por otro también te puede ayudar. Te dan becas, te dan premios, porque "al exótico, el peruanito, hay que apoyarlo". He pensado muchas veces, "Oye, qué buen apellido este" [se ríe]. En definitiva, yo creo que he tenido mucha suerte. Yo escribo en inglés por circunstancias con las que yo no he tenido nada que ver. Y llamo la atención por razones que son extraliterarias: en el Perú, porque escribo en inglés; en Estados Unidos, porque soy peruano, y en América latina, porque no hablo mal el español. ¡Salgo ganando en todos lados! Debo ser el escritor más suertudo del mundo.